Götterpflanzen
Viele “alte” Heilpflanzen tragen Namen von Göttern – oft Götternamen aus der griechischen bzw. römischen Mythologie.
Der Name einer Heilpflanze gibt auch immer Hinweise auf ihre Wirkung – wie z.B. bei “Augentrost” einer Heilpflanze u.a. für die Augen.
Wenn eine Pflanze nun nach einem Gott oder einer Göttin benannt ist, heißt das die Pflanze hat diese Energie und kann z.B. den Bereich heilen, für den diese Gottheit “zuständig” ist.
Z.B. die Pflanze Artemisia officinalis (Beifuß)
Die griechische Göttin Artemisia ist die Schutzheilige der Frauen und vor allem der Gebärenden. Sie ist die jungfräuliche Jägerin – das ihr zugeordnete Tier ist das Reh.
Rehe fressen besonders gerne die Blätter des Beifuß lat.: Artemisia Vulgaris.
Die “pflanzliche” Artemisia ist eine große Frauenheilpflanze – fördert unter der Geburt den Abgang der Plazenta.
Schon immer wurde diese Pflanze als getrocknetes Kraut von Schamanen in aller Welt verbrannt um die Geister zu rufen und die Energie im Körper zu lenken z. B. Moxibustion in der chinesischen Medizin.
Oder die Achillea Millefolium (Schafgarbe)