Arzneimittelbilder
Hier einige große Arzneimittelbilder der Homöpathie zum Nachschlagen:
Arzneimittelbilder
Synonym: Artemisia absinthium
Wermut
Asteraceae
Europa, Westasien
Frische, obere Sprossteile mit Blättern und Blüten, sowie die basalen Laubblätter
gebräuchlichste Potenzen: Urtinktur, D2, D4, D6, D12
wirkt auf das zentrale Nervensystem, hilft bei Zuckungen an allen Gliedern, nervösem Tic, Tremor, Epilepsie, Schwindel mit der Neigung rückwärts zu fallen.
Vergleichsmittel: Art-v., Cupr.
Sepia officinalis
Tintenfisch
Mollusca
Mittelmeer, Atlantik, Nordsee
Getrocknetes Sekret der Tintendrüse
Gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200, C1000
Sepia wirkt auf das Zentrale Nervensystem, den Magen-Darm-Trakt, die weiblichen Geschlechtsorgane, die Harnwege und den Stütz-und Bewegungsapparat.
Sepia ist eines der wichtigsten Mittel für Frauen.
Sepiafrauen sind meist brünett und emotional distanziert.
Sie können gegenüber ihrer Familie gelichgültig werden und haben eine Abneigung gegen Gesellschaft, aber gleichzeitig Angst vor dem Alleinsein.
Sepia hilf der sportlichen Karrierefrau gesund werden z.B bei Regelschmerzen.
Sepia heilt allgemeine Schwäche und Erschöpfung, hormonell bedingte Depressionen (besonders im Klimakterium eine große Hilfe auch bei Hitzewallungen)
Synonym: Formicicum acidum
Ameisensäure
gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, D30, C30, C200
Wirkt auf die Atemwege und den Bewegungsapparat.
Ameisensäure ist ein allgemeines Umstimmungsmittel bei der allergischen Diathese (Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen) und der exsudativen Diathese ( erhöhte Infektanfälligkeit, adenoide Vegetation) mit großer Schwäche, Empfindlichkeit gegen Nässe und Kälte.
Hilft auch bei Rheumatischen Erkrankungen, degenerativen Gelenkerkrankungen, Gicht, Arthritis mit plötzlich auftretenden Schmerzen, die von links nach rechts wandern und umgekehrt wieder verschwinden und durch Wärme und Druck besser werden.
Vergleichsmittel: Apis., Ars., Rhus-t., Urt-u., Visc.
Calcium carbonicum
Caclcarea carbonica
Austernschalenkalk
Mollusca
Europäische Küsten
Innere Teile von Schalen der Auster (Ostrea edulis)
Gebräuchliste Potenzen: D6, D12, D30, C30, C200, C1000
Calcium wirkt auf das zentrale Nervensystem, die Drüsen, den Magen-Darm-Trakt, die weiblichen Geschlechtsorgane, den Stütz- und Bewegungsapparat, die Haut und das Lymphsystem.
Calciumtypen sind meist blond und füllig, mit rundem, weichem Gesicht und blassem Teint.
Sie sind verantwortungsbewußt, sicherheitsbedürftig, machen sich viele Sogen und sind schnell erschöpft.
Ihre Verdauung ist träge.
Calciumkinder sind stämmig, schwerfällig und lernen spät laufen.
Sie sind freundlich, dickköpfig und ängstlich mit geringer Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten.
Calcium hilft bei Erschöpfungszuständen, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, Schwindel, bei chronischer Pupillenerweiterung, Konjunktivitis, Keratitis, bei exsudativer Diathese, Infektanfälligkeit, Rhinitis, Sinusitis, Tonsillitis, chronisch vergrößerten Mandeln, Polypen, Asthma bronchiale, Milchunverträglichkeit, saurem Aufstoßen, saurem Diarrhoe, Cholelithiasis, Bettnässen, Harninkontinenz, Amenorrhoe, Metrorrhagien, Uterusmyome, Rachitis, Arthitis, Rheuma, Urtikaria, Ekzeme,Neurodermitis.
Calcium hilft bei ständigem Schwitzen auch bei geringer Anstrengung, bei feuchten, kalten Füßen, Nachtschweiß, besonders am Kopf.
Die Beschwerden werden schlimmer durch feuchtes, kaltes Wetter, körperliche Anstrengung und Treppensteigen.
Vergleichsmittel: Bar-c., Bell., Calc-s., Cham., Graph., Hep., Mag-c., Puls., Sil., Sulph.
Synonym: Carbo ligni
Holzkohle
gut ausgeglühte Kohle von Rotbuchen- oder Birkenholz
gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200, C1000
Wirkt auf Herz-Kreislauf-System, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Haut.
Die Beschwerden treten auf als Folge von mangelhafter Oxidation mit allgemeiner Sauerstoffverarmung und Anhäufung von Stoffwechselschlacken.
Typischerweise sind die Patienten kalt, träge und adipös.
Es gibt ein Gefühl von Mattigkeit und Schwäche; eine Kollapsneigung, Ohnmachtszustände, Heiserkeit, Laryngitis, Husten mit Gefühl von Brennen in der Brust und Rasseln und Pfeifen.
Der Patient hat ein großes Verlangen nach frischer, sauerstoffreicher Luft.
Er hat einen kalten Atem, einen kalten Mund und kalte Schweiße.
Die Herztätigkeit ist geschwächt.
Es gibt Sickerblutungen aus den Schleimhäuten (Nasenbluten)
Der Carb-v. Typ hat eine Verdauungsschwäche mit Blähungen, Sodbrennen, Magenkrämpfen, Blähungskolik und Hämorrhoiden.
Seine Haut ist blau und zyanotisch, die Venen an den Beinen stauen sich (Varikosis, Thromboseneigung)
Viele Beschwerden werden mit der Menstruation schlimmer, aber allgemein auch abends und nachts, bei feuchtwarmem Wetter, durch fettes Essen, durch Milch und Wein.
Besser werden die Beschwerden durch Aufstoßen, frische Luft und durch Luft zufächeln.
Vergleichsmittel: Ars., Camph., Carb-an., Chin., Lach., Lyc., Nux-m., Puls., Sec.
Kaliumdichromat
Gebräuchlischste Potenzen: D4, D6, D12, C30
Kalium bichromicum wirkt auf die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt, den Stütz- und Bewegungsapparat, auf Haut und Schleimhäute.
Kali-bi. ist ein gutes Heilmittel bei Entzündungen der oberen und unteren Atemwege, mit zähem, faden zeihendem Schleim, z.B. bei Erkältung, Sinusitis, Laryngitis, Bronchitis, Asthma bronchiale.
Es hilft bei Gastritis, ulcus ventriculi et duodeni, bei neuralgischen Schmerzen am ganzen Körper, die wandern oder plötzlich auftreten, bei Entzündungen des Ischiasnerv, Muskel und Gelnekrheumatismus, Lumbalgie.
Kail-bi. hilft bei tiefen Haut- und Schleimhautentzündungen, mit einem wie ausgestanzten Rand.
Die Beschwerden werden morgens schlimmer und durch Kälte und Bier.
Besserung duch Wärme.
Vergleichsmittel: Brom., Cinnb., Coc-c., Hep., Hydr., Iod., Kail-i., Merc., Nat-m., Sil., Thuj
Buschmeisterschlange, Südamerika
verwendet wird das getrocknete Schlangengift
Synonyme: Lachesis muta, Lachesis mutus
Gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, D30, C30, C200, C1000
Lachesis hilft bei septischen Entzündungen, bei Störungen der Schilddrüse und des Herz-Kreislaufsystems.
Lachesistypen sind leidenschaftlich, seelisch sehr erregt, extrem redselig, mißtrauisch, eifersüchtig, neidisch, depressiv, manchmal voll Haß.
Sie vertragen keinen Kleiderdruck, besonders der Hals und die Taille müßen frei und beweglich sein.
Alle Symptome sind linksseitig, es gibt viele septische Prozesse.
Auf der körperlichen Ebene gibt es:
Schwindel, Kopfschmerzen, Angina tonsilliaris, Bronchitis, Scharlach, Influenza, Asthma bronchiale, Angina pectoris, Kollaps, Myokarditis, Endokarditis.
Es gibt sowohl Bluthochdruck, als auch zu niedrigen Blutdruck.
Lachesis-Patieneten neigen zu Thrombosen und daraus folgenden Embolien sowie Hämorrhagien.
Es treten Entzündungen im Mund sowie in den Mundwinkeln auf (Stomatitis ulcerosa, Aphthen) mit Schluckschmerzen.
Lachesis hilft bei Blähungen mit blutigem Durchfall und Leberentzündung mit Gelbsucht (Ikterus) ebenso beim Prämenstruellem Syndrom (PMS), Dysmenorrhoe und Wechseljahresbeschwerden wie z.B. Hitzewallungen, aber auch bei akutem Gelenkrheumatismus.
Bei Lachesispatienten sind die Haut und die Schleimhäute blaurot verfärbt und können sogar schwarz werden.besonders Geschwüre und Karbunkel haben blaurote Ränder.
Das Fieber ist ohne Schweiß mit trockener Haut, trockenem Mund und kalten Füßen.
Es gibt eine Kälte und Zittern des ganzen Körpers.
Lachesispatienten schlafen sich in die Verschlimmerung hinein.
Auch Wärme verschlimmert die Beschwerden.
Besserung erfahren die Patienten durch Sekretion z.B. Menstruation, Schleimauswurf und frische Luft.
Vergleichsmittel sind Arg-n., Arn., Ars., Carb-v., Cimic., Crot-h., Hyos., Kreos., Mag-c., Naja., Nit-ac., Stram., Sulph., Thuj.
Synonym: Lycopodium clavatum
Lycopodium ist der Bärlapp, gehört zur Familie der Lycopodiaceae; heimisch in Europa, Asien, Nordamerika.
Verwendet werden die getrockneten, reifen Sporen
Gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200, C1000
Lycopodium wirkt vor allem auf die Leber.
Lycopodium-Typen sind Menschen mit ausgeprägten Minderwertigskeitgefühlen, dadurch übertrieben selbstbewußt, selbstbezogen, prahlerisch, machthungrig, diktatorisch, feige, reizbar, erträgt keinen Widerspruch, weint bei sentimentalen Ereignissen hat frühzeitig graue Haare, Kleiderdruck in der Gürtelgegend ist unerträglich.
Typisch ist mangelnde Verdauungskraft und Leberfunktionsstörungen, aufgeblähtes Abdomen, Sodbrennen, saures Aufstoßen, Meteorismus, Obstipation, Cholelithiasis, Heißhunger mit Völlegefühl nach wenigen Bissen, Unverträglichkeit von Zwiebeln, starkes Verlangen nach Süßigkeiten.
Auf der körperlichen Ebene gibt es Pharingitis, Tonsillitis, Pneumonie, Harnsaure Diathese, Nierensteine, Impotenz, Rheuma, Gicht, Venöse Stase, Varikose.
Die Beschwerden sind rechtsseitig (Leberseite) und werden schlimmer zwischen 16 und 20 uhr, morgens und bei Wärme, besser durch Bewegung und warmes Essen.
Vergleichsmittel: Anac., Arg-n., Carb-v., Chel., Chin., Graph., Kali-c., Mag-c., Mand., Nat-m., Nux-v., Puls., Rhus-t., Sep., Sil., Sulph.
Ist ein Gemisch, das vorwiegend Quecksilber(II)-amidonitrat und metallisches Quecksilber enthält.
gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200
Gegenanzeigen: bis D7 : Nierenfunktionsstörungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglinge, Kleinkinder
Mercurius wirkt auf Schleimhäute, Magen-Darm-Trakt, Leber, Haut, Bewegungsapparat und Lymphsystem.
Mercurius hilft bei akuten und chronischen Schleimhautentzündungen besonders eitrigen.
Die Sekrete sind scharf.
Mercurius hilft bei Entzündungen des Auges: Keratitis, Konjunktivitis, Blepharitis.
Oft gibt es Mundgeruch, reichlichen Speichelfluß, metallischen Geschmack, eine dick belegte Zunge.
Es gibt Aphthen (eingerissene Mundwinkel), Soor, Stomatitis, Rhinitis, Pharyngitis, Angina, Otitis media, Bronchitis.
Mercurius hilft bei Gastroenteritis und Colitis ulcerosa, bei eitriger Urethitis, Muskelsteifheit, Entzündungen der Knochen und Periostitis.
Bewährt hat sich Mercurius bei Tremor der Extremitäten, besonders der Hände z.B. bei Morbus Parkinson, bei Entzündungen der Haut: Urtikaria, Erysipel, Erythem, nässenden Ekzemen, Milchschorf, Dermatitis, Pyodermie und entzündete geschwollene Lymphdrüsen.
Im Mercuriuszustand hat man übelriechende, klebrige, gelbliche Schweiße, besonders nachts.
Der Mercuriustyp ist hochsensibel, reaktionsschnell, emotional mißtrauisch und hat destruktive Impulse.
Alle Beschwerden werden schlimmer bei Wärme und Kälte, besonders Bettwärme, nachts und bei nasskaltem Wetter; besser nur durch mäßigeTemperaturen.
Vergleichsmittel:Arg-n., Ars., Bell., Guaj., Hep., Kali-i., Merc-d., Mez., Sil., Sulph.
Acidum silicium
Kieselsäure
Gefälltes Siliciumdioxid
Gebräuchlichste Potenzen: D4, D6, D12, C30, C200, C1000
Silicea wirkt auf das zentrale Nervensystem, auf die Haut, auf die Schleimhäute und das Lymphsystem.
Siliceatypen sind nachgiebige, ruhige, zarte Menschen, oft mit einem Mangel an Selbstvertrauen.
Sie haben unumstößliche Überzeugungen, geben aber scheinbar nach.
Sie sind schreckhaft und häufig ist der Mineralstoffwechsel aus dem Gleichgewicht, weshalb Knochen, Haare, Nägel und Zähne nicht gut versorgt sind oder gar nicht richtig ausgebildet.
Siliceatypen frieren leicht und sind empfindlich gegen Berührung.
Siliceakinder sind zart, schüchtern und eigensinnig und häufig entwicklungsverzögert mit einer Neigung zu Polypen.
Silicea hilft bei Kopfschmerzen, Migräne, Konjunktivitis, Hordeolum, bei verstopftem, geschwollenem Tränenkanal, bei großer Erkältungsneigung, vergrößerten Halslymphknoten, Otitis media, Rhinitis, Sinusitis, Tonsillitis, Bronchitis, Zahnfleischentzündungen, Parodontose, Karies, Meteorismus, Obstipation, Skoliose, Bindegewebsschwäche, Wachstumstörungen von Haaren und Nägeln, eingewachsenen Zehennägeln.
Silicea ist das Mittel der Wahl bei Neigung zu Eiterungen, Abzessen, Fisteln, Nagelbetteiterung, bei schlecht heilenden eiternden Wunden.
Silicea fördert das Abstoßen von Fremdkörpern aus dem Gewebe.
Die Beschwerden werden schlimmer durch Kälte und besser durch Wärme und warmes Einhüllen (z.B. bei Kopfschmerz)
Vergleichsmittel: Acon., Bar-c., Calc-c., Calc-f., Hep., Lyc., Merc., Puls., Sulph.
Synonym: Sulfur depuratum
sublimierter Schwefel
gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, D30, C30, C200, C1000
Sulfur wirkt auf die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt, die Leber, den Stütz- und Bewegungsapparat, das venöse Gefäßsystem, die Haut und auf die Schleimhäute.
Das Sulfur-Arzneimittelbild ist ungewöhnlich breit und enthält von fast jedem Symptom auch das Gegenteil.
Sulfur ist ein “Zwischenmittel” zur Anregung der Reaktionsfähigkeit des Körpers.
Der “Sulfurtyp” ist mager oder wohlgenährt mit rotem Gesicht, intellektuell und philosophisch, er theoretisiert gerne, ist unordentlich, faul, rechthaberisch, egozentrisch und hat ein großes Bedürfnis nach Anerkennung.
Er hat an allem etwas auszusetzen, ist gleichgültig gegen sein Äußeres, daher oft schlampig gekleidet, er riecht und hat Angst um seine Gesundheit.
Sulfur hilft bei anhaltendem, “verschlepptem ” Fieber, verlangsamter Rekonvaleszenz, bei stark geröteten Schleimhäuten mit brennenden Schmerzen, bei Blepharo-Konjunktivitis, chronischer Rhinitis, Bronchitis, grippalem Infekt, Hypertonie, flauem Magen gegen 11 Uhr morgens, Hyperazidität, Sodbrennen, Gastritis, Morgendiarrhoe, die aus dem Bett treibt, Hämorrhoiden, venösen Stauungen, Hitzewallungen, nächtlichen heißen Füßen, struppigen, glanzlosen Haaren, trockener, unreiner Haut, Akne, brennenden, juckenden Hautausschlägen, seborrhoischem Ekzem, Psoriasis, Muskel- und Gelenkrheumatismus und leichtem, unruhigem Schlaf.
Alle Beschwerden werden schlimmer durch Waschen und Baden, durch Bettwärme, im Stehen, vor 11 Uhr morgens und in Ruhe.
Beschwerden werden besser durch trockenes, warmes Wetter und mäßige Bewegung.
Vergleichsmittel: Arg-n., Calc-f., Graph., Hep., Lyc., Mag-c., Mag-f., Mand., Nat-s., Nit-ac., Podo., Psor., Puls., Sep., Sil., Thuj.
Synonym: Thuja occidentalis
abendländischer Lebensbaum
Cupressaceae
Nordamerika
Frische, beblätterte, einjährige Zweige
gebräuchlichste Potenzen: Urtinktur, D4, D6, D12, C30, C200 und äußerliche Anwendung
Gegenanzeigen: Urtinktur und D1 nicht in der Schwangerschaft
Thuja wirkt auf die Haut, die Schleimhäute und den Stütz- und Bewegungsapparat.
Thuja hilft bei proliferativen Prozessen der Haut und Schleimhaut:
Warzen, Kondylomen, Naevi, Polypen, Pappilome, Fibrome, Tumore.
Thuja hilft bei Impfschäden, besonders durch Pockenimpfung.
Im Thujazustand hat man ein geringes Selbstwertgefühl und neigt dazu Dinge zu verheimlichen bzw. zu verstecken.
Thuja kann helfen bei Depressionen, Wahnvorstellungen, Kopfschmerzen, Mirgäne, Konjunktivitis, Hordeolum und chronisch rezidivierenden entzündlichen Prozessen: Otitis media, Rhinitis, Sinusitis, Tonsillitis, Bronchitis, Asthma bronchiale bei Kindern, Zahnwurzelbeschwerden, Fett-Dyspepsie, chronischer Gastritis, Auftreibung des Abdomens, Meteorismus, morgendlicher Diarrhoe, Obstipation, Endometriose, Adnexitis, Muskel und Gelenkrheumatismus, Arthritis, fettigen übelriechenden Schweißen an unbedeckten Körperteilen, fettiger, glänzender Haut, Psoriasis, schuppiger Kopfhaut, Haarausfall und Nagelwachtumsstörungen.
Alle Beschwerden werden schlimmer bei feuchter Kälte und zwischen 16 und 4 Uhr, besser durch Wärme.
Vergleichsmittel: Cinnb., Crot-t., Dulc., Med., Merc., Nat-s., Nit-ac., Puls., Sabin., Sil., Staph.
Synonyme: Veratrum, Helleborus albus
Weiße Nieswurz, weißer Germer
Melanthiaceae
Europa, Nordasien
getrockneter Wurzelstock mit daran hängenden Wurzeln
gebräuchlichste Potenzen: D4, D6, D12, C30
Wirkt auf das Herz- Kreislauf-System, zentrales Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, weibliche Geschlechtsorgane.
Hilft bei Kreislaufschwäche mit Kollapsneigung, Kraftlosigkeit und großer Schwäche, orthostatischer Regultionsstörung, Ohnmacht.
Im Veratrumzustand gibt es viel Schweiß, viel Speichel, auch Erbrechen und Diarrhoe.Typisch ist kalter Schweiß auf der Stirn.
Auf der nervlichen Ebene hilft Veratrum auch bei Manie und Psychosen, besonders, wenn diese mit religiösen Wahnvorstellungen einhergehen; aber auch bei Migräne und Schwindel mit bläulicher Blässe.
Die Verdauung unterstützt Veratrum bei Übelkeit mit heftigem Erbrechen, akuter Gastroenteritis, wässriger Diarrhoe mit schwallartiger Stuhlentleerung, Obstipation in Verbindung mit Heißhunger und Durst auf kaltes Wasser.
Frauen kann durch Veratrum geholfen werden bei schwerer Dysmenorrhoe mit innerlicher und äßerlicher Kälte, Erbrechen, Diarrhoe, Schwäche, kaltem Schweiß und Zittern.
Alle Beschwerden werden schlimmer durch kalte Getränke und besser durch Wärme.
Vergleichsmittel: Acon., Ars., Camph., Carb-v., Cupr., Hyos., Sec., Stram., Tab.