Mercurius solubilis (Merc.)

Ist ein Gemisch, das vorwiegend Quecksilber(II)-amidonitrat und metallisches Quecksilber enthält.

gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200
Gegenanzeigen: bis D7 : Nierenfunktionsstörungen, Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglinge, Kleinkinder

Mercurius wirkt auf Schleimhäute, Magen-Darm-Trakt, Leber, Haut, Bewegungsapparat und Lymphsystem.

Mercurius hilft bei akuten und chronischen Schleimhautentzündungen besonders eitrigen.
Die Sekrete sind scharf.
Mercurius hilft bei Entzündungen des Auges: Keratitis, Konjunktivitis, Blepharitis.

Oft gibt es Mundgeruch, reichlichen Speichelfluß, metallischen Geschmack, eine dick belegte Zunge.
Es gibt Aphthen (eingerissene Mundwinkel), Soor, Stomatitis, Rhinitis, Pharyngitis, Angina, Otitis media, Bronchitis.

Mercurius hilft bei Gastroenteritis und Colitis ulcerosa, bei eitriger Urethitis, Muskelsteifheit, Entzündungen der Knochen und Periostitis.

Bewährt hat sich Mercurius bei Tremor der Extremitäten, besonders der Hände z.B. bei Morbus Parkinson, bei Entzündungen der Haut: Urtikaria, Erysipel, Erythem, nässenden Ekzemen, Milchschorf, Dermatitis, Pyodermie und entzündete geschwollene Lymphdrüsen.

Im Mercuriuszustand hat man übelriechende, klebrige, gelbliche Schweiße, besonders nachts.

Der Mercuriustyp ist hochsensibel, reaktionsschnell, emotional mißtrauisch und hat destruktive Impulse.

Alle Beschwerden werden schlimmer bei Wärme und Kälte, besonders Bettwärme, nachts und bei nasskaltem Wetter; besser nur durch mäßigeTemperaturen.

Vergleichsmittel:Arg-n., Ars., Bell., Guaj., Hep., Kali-i., Merc-d., Mez., Sil., Sulph.

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