Lycopodium (Lyc.)
Synonym: Lycopodium clavatum
Lycopodium ist der Bärlapp, gehört zur Familie der Lycopodiaceae; heimisch in Europa, Asien, Nordamerika.
Verwendet werden die getrockneten, reifen Sporen
Gebräuchlichste Potenzen: D6, D12, C30, C200, C1000
Lycopodium wirkt vor allem auf die Leber.
Lycopodium-Typen sind Menschen mit ausgeprägten Minderwertigskeitgefühlen, dadurch übertrieben selbstbewußt, selbstbezogen, prahlerisch, machthungrig, diktatorisch, feige, reizbar, erträgt keinen Widerspruch, weint bei sentimentalen Ereignissen hat frühzeitig graue Haare, Kleiderdruck in der Gürtelgegend ist unerträglich.
Typisch ist mangelnde Verdauungskraft und Leberfunktionsstörungen, aufgeblähtes Abdomen, Sodbrennen, saures Aufstoßen, Meteorismus, Obstipation, Cholelithiasis, Heißhunger mit Völlegefühl nach wenigen Bissen, Unverträglichkeit von Zwiebeln, starkes Verlangen nach Süßigkeiten.
Auf der körperlichen Ebene gibt es Pharingitis, Tonsillitis, Pneumonie, Harnsaure Diathese, Nierensteine, Impotenz, Rheuma, Gicht, Venöse Stase, Varikose.
Die Beschwerden sind rechtsseitig (Leberseite) und werden schlimmer zwischen 16 und 20 uhr, morgens und bei Wärme, besser durch Bewegung und warmes Essen.
Vergleichsmittel: Anac., Arg-n., Carb-v., Chel., Chin., Graph., Kali-c., Mag-c., Mand., Nat-m., Nux-v., Puls., Rhus-t., Sep., Sil., Sulph.