Familienaufstellung
“Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.”
Johann Wolfgang von Goethe – Maximen und Reflexionen
Dr.Robert Finke und ich (HP Nina Vogler) bieten Familienaufstellungen in einem geschützten Rahmen ohne große Gruppen an.
Wir sind bei den Aufstellungen nur zu dritt mit dem Patienten und benutzen farbige Moosgummiplatten als Stellvertreter im Raum.
Wir stellen uns auf die verschieden Positionen und nehmen wahr, welche Themen in den einzelnen Beziehungen oder der ganzen Familie wichtig sind und besprechen Lösungsansetze für ihr Anliegen.
Innerhalb jeder Familie gibt es die Bindungsliebe.
Das heißt unsere Seele fühlt sich den Menschen unserer Familie zugehörig.
Die Familie ist ein System dem wir ab dem Zeitpunkt der Zeugung angehören.
Es gibt auch andere Systeme denen wir – bewußt oder unbewußt – angehören;
z. B. der Staat, die Religion, die Firma, die Uni, die Schule, ect.
Jeder Mensch hat diese angeborene “Bindungsliebe”, das heißt er möchte auf der unbewußten Ebene zu seiner Familie dazugehören, seinen Platz bekommen, egal wie schrecklich sein bewußtes Selbst die Familie vielleicht findet.
Die Ordnung des Familiensystems kommt dann durcheinander, wenn jemand nicht dazugehören darf oder durfte, dem es eigentlich zustünde.
Familienaufstellung
Eine Familienaufstellung dauert ca. 60-90 Minuten.
Um einen Termin auszumachen rufen Sie mich gerne an von Montag bis Samstag in der Zeit von 8 Uhr bis 21 Uhr.
Die Aufstellung kostet 50,- € und wird zum Teil von der Krankenkasse oder Heilpraktikerzusatzversicherung bezahlt je nach Tarif.
Gerne schreibe ich Ihnen eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker.
Stellvertreter nehmen Gefühle wahr, die nicht die ihren sind, sondern mit denen der Stellvertretenden korrespondieren.
Es ist nicht das bloße Projizieren eigener unbewusster Konflikte auf jemand anderen.
Die Teilnehmer einer Aufstellung organisieren sich selbst wie Magnete in einem elektrischen Feld, welches sie gemäß seiner eigenen Struktur ausrichtet.
Zusätzlich zu ihrem therapeutischen Nutzen bietet die Familienaufstellung
eine Möglichkeit, die Struktur unserer intuitiven Wahrnehmung zu erforschen, Einblick in übergeordnete Zusammenhänge und Realitätsebenen zu erhalten.
Familienfelder sind strukturierende Informationsfelder, die jenseits unserer Raum-Zeit-Begriffe angesiedelt sind und eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen. Diese haben viel mit einem Bewusstseinszustand gemein, der sich durch assoziative Sprünge, mythisches und traumähnliches Denken
auszeichnet. Wir treten mit diesen Feldern über Resonanzen in Kontakt.
Assoziationen, die Logik von Träumen und Synchronizitäten sind nicht bloße Nebenprodukte unserer Hirnaktivität, sondern sind entscheidende Merkmale einer Realität, die der unseren übergeordnet ist und in die wir eingebettet sind.
Familiensysteme, aber auch Individuen, Rassen und Gesellschaften sind von einem Informationsfeld umgeben, welches Ähnlichkeit mit den morphischen und morphogenetischen Feldern des Biologen Rupert Sheldrake hat.
Es funktioniert als eine Art kollektives Gedächtnis, welches nicht an
unsere Raum- und Zeitbegriffe gebunden ist. In diesem Gedächtnis sind alle Ereignisse der Vergangenheit gespeichert. Dieses Feld ist aber noch mehr. Es scheint eine Art Eigenleben zu besitzen. Darin ähnelt es in gewisser Weise dem Phänomen der Emergenz in der Natur.
Kleinere Einheiten – das können Atome, Moleküle, Magnete, Pilzsporen, Insekten oder Menschen sein – schließen sich zusammen und bilden sich spontan selbst organisierende Hierarchien, die autonome Verhaltenseigenschaften aufweisen, welche sich nicht auf die nächstuntere Ebene zurückführen lassen.
Zwischen Familienfeldern und morphogenetischen Feldern besteht eine enge Verwandtschaft:
Es existiert eine Zielgerichtetheit.
Wir werden von ungelösten Themen der Vorfahren beeinflusst, dienen jedoch auch einer evolutionären Weiterentwicklung der Gesamtheit. Das geschieht nicht in einer strengen „von oben nach unten“-Hierarchie. Auch Individualfelder funktionieren nach den genannten
Prinzipien, sind nicht mit dem rationalen Verstand zu fassen und befinden sich in einem Entwicklungsprozess. Nach Art einer Resonanz werden Individualfeld und Familienfeld möglicherweise miteinander durch gemeinsame Themen für eine gewisse Zeit verschränkt,
um sich dann wieder zu trennen.
Diese Felder funktionieren nach „Gesetzen“, die sich von unserer Logik unterscheiden.
Das Eigenbewusstsein könnte sich durch archetypische und mythische Bilder ausdrücken, die uns auf einer sehr archaischen Bewusstseinsebene ansprechen.
Mythen sind Bestandteile von Informationsfeldern.
Auf der Ebene dieser Felder sind Symbole, Assoziationen und assoziative Sprünge, die denen in Träumen oder Mythen gleichen, so grundlegend wie für uns konkrete materielle Dinge.
Mythen scheinen psychische Urmuster, ähnlich den Archetypen C. G. Jungs, zu reflektieren
und sind deswegen von so großer Bedeutung, da sie ebenfalls sehr oft eine
Zielgerichtetheit besitzen (Die Reise des Helden, zyklische Weltalter etc.), die in ihrer verschlüsselt-symbolischen Form Bewusstseinsprozesse beschreibt. Mythen sind dynamische Archetypen, die nicht fassbare innerpsychische Prozesse beschreiben, welche sich uns nur über Bilder mitteilen können. Ihre Zielgerichtetheit, also der Ablauf von Bewusstseinserfahrungen, ist für uns nur fragmentarisch am Familiensystem oder auch am eigenen Lebensweg zu erkennen.